Aktuelle
Termine:
1.5.2012 Maifest mit Flugbetrieb und Maibaumaufstellung
Neuigkeiten des LSV Aichach:
Ballonstarts und Segelkunstflug am 3. Oktober
Das schöne Herbstwochenende nutzten nochmal viele Gäste um den Aichacher Flugplatz zu besuchen. Neben unzähligen Flugzeugstarts tagsüber stand abends auch immer Segelkunstflug auf dem Programm. Der LSV hat zur Zeit das Segelkunstflugzeug Lo100 von Luftsportverband ausgeliehen und nutzt dieses ausgiebig. Abschluß des Traumwochenendes war dann Start von zwei Heißluftballons mit Gästen und Mitgliedern am Flugplatz.


Vorstandswechsel beim LSV Aichach
Robert Hurler, der seit 2000 die
Geschicke des Luftsportvereins Aichach als erster Vorstand
lenkte, übergab vor ein paar Wochen das Ruder an Dr.
Hans-Philipp Otto. Robert Hurler begann 1974 hier in Aichach
mit der Pilotenausbildung. Bereits ein Jahr später legte er
die Prüfungen für den Luftfahrerschein Segelflug und
Motorsegler ab. 1984 erweiterte er seine Lizenzen um den
Motorflugschein. Ende der 80iger Jahre erfüllte er sich
seinen Traum und erwarb die Motormaschine Morane. Das
Flugzeug, nicht nur im Landkreis bekannt als "schwarze Sau"
ist vom Aichacher Himmel nicht mehr wegzudenken und steht
dem Verein seit Erwerb als Schleppmaschine zur Verfügung.
Von Conrad Wünsch übernahm Robert Hurler dann im Jahre 2000
den 1. Vorsitz des Vereins. Während seiner Amtsperiode wurde
der Flugzeugpark um das Segel-Schulflugzeug ASK-13 sowie dem
Motorsegler SF-25C erweitert. Die Verlängerung des
asphaltierten Anrollstreifens für motorgetriebene Flugzeuge
sowie die Verlängerung des Sicherheitsstreifens am Ende der
Bahn wurde von Robert initiiert. Ebenso ist es ihm zu
verdanken, dass der Flugplatz in seiner jetzigen Form in
Verbindung mit der durchgeführten Hochwasserfreilegung
erhalten bleiben konnte. Die Ausdehnung seiner beruflichen
Aktivitäten auf ganz Europa ließen dem selbständigen
Geologen immer weniger Zeit sich den Aufgaben des Vereins zu
widmen. Mit etwas schwerem Herzen aber sehr gutem Gefühl
stellte er Anfang des Jahres sein Amt zur Verfügung. Der von
ihm vorgeschlagene Nachfolger Hans-Philipp Otto wurde in
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig
gewählt. Der Maschinenbauingenieur Hans-Philipp Otto, im
Verein nur HPO genannt, kam 1996 zum LSV Aichach. Auch er
verwirklichte sich damit einen Kindheitstraum. Weihnachts-
oder Geburtstagsgeschenke - es musste immer etwas mit
Flugzeugen zu tun haben! Als Kind in Form von Flugmodellen
als Jugendlicher dann als Freifluggutscheine. Nicht zuletzt
durch seinen Freund Jürgen Konrad, ehemaliger
Ausbildungsleiter des Vereins, kam Hans-Philipp an den
Flugplatz Aichach und damit zur Erfüllung seines Traumes
Fliegen zu lernen. Der Maschinenbauingenieur steht seit
einigen Jahren in der vereinseigenen Werkstatt bei der
Wartung der Motorsegler zur Verfügung und hat sich schon
immer sehr für die Zukunft des Vereines interessiert und
sich um die Mitglieder bemüht. Die überlegte, ruhige Art
und sein Geschick bei Differenzen Parteien an einen Tisch zu
bekommen prädestinieren ihn für die neue Aufgabe. Seine
Ehefrau Maria gab trotz zweier Kinder ihren Segen. Der
Verein sagt hierzu herzlichen Dank! Mit Jürgen Konrad als
2ten und Christian Fröhlich als 3ten Vorstand sowie Heiner
Haferkorn als neuen Werkstattleiter, übernimmt ein
motiviertes, neues team die inzwischen sehr intensive,
verantwortungsvolle und aufwändige Arbeit eines
Flugsportvereins.
.

Alleinflug nach nur 3 Monaten
Der erste Alleinflug - ein unvergessliches Ereignis für jeden Piloten! Der Luftsportverein Aichach freut sich mit Christopher Wünsch aus Paar, der zum Ausklang der Flugsaison 2011 noch seinen 1. Alleinflug erfolgreich absolviert hat. Der 16 jährige Schüler besuchte den Verein zum ersten mal am 5. Juli, seine Eltern unterschrieben noch am selben Tag den Ausbildungsvertrag für das "Schnupperfliegen" und 3 Monate später mit nur 52 Schulstarts konnte der flugbegeisterte Schüler alleine in den Himmel steigen. Interessierte für dieses herrliche Hobby sind an sonnigen Wochenenden am Flugplatz jederzeit herzlich Willkommen.

Fliegerlager in Reiselfingen
Rund dreißig Mitglieder
des Luftsportvereins Aichach verbrachten die ersten zwei
Wochen im August auf dem Segelflugplatz Reiselfingen im
Hochschwarzwald im Fliegerlager. Auch in diesem Jahr stand
die Ausbildung der Segelflugschüler sowie der Streckenflug
im Vordergrund.
Neben vielen erfolg-
und lehrreichen Ausbildungsflügen, gab es zwei besondere
Anlässe zum Feiern. Ein Höhepunkt war der erste Alleinflug
von Vera Schreckhase. Unter Aufsicht der Fluglehrer am Boden
startete die fünfzehnjährige Schülerin dreimal nacheinander
im vereinseigenen Ausbildungsdoppelsitzer ASK 13 und
meisterte diese mit Bravour. Vera wird als nächstes weitere
Flüge, alleine und zusammen mit Fluglehrern, unternehmen, um
die nächsten Ausbildungsinhalte bis zur Segelfluglizenz zu
absolvieren.
Ein weiterer Grund zum
Feiern war der sechstausendste Start des Segelfluglehrers
Georg Schulte. Bemerkenswert ist die Anzahl seiner Flüge
deshalb, da viele Segelflugpiloten nur zweistellige
Startzahlen pro Jahr erreichen. Diese hohe Anzahl an Starts
zeugt von Georgs Engagement in der Ausbildung junger
Segelflieger. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als
einer von acht Segelfluglehrern beim LSV Aichach ist Georg
ebenso als Trainer beim Landesverband Bayern aktiv.
Neben diesen beiden
besonderen Ereignissen fanden zahlreiche Ausbildungs- und
Trainigsflüge statt. Flugschüler und Piloten des LSV Aichach
eroberten sich den Himmel über unbekanntem Terrain und
hatten hierbei die Gelegenheit geographische und
metereologische Besonderheiten des Schwarzwaldes
kennenzulernen.
Die erste Umkreisung des Feldberges ist für jeden
Segelflieger eine bleibende Erinnerung!
Aufgrund der
wechselhaften Wetterbedingungen konnten leider nur wenige
Streckenflüge von den bereits ausgebildeten Scheinpiloten in
Angriff genommen werden. Den weitesten Flug des diesjährigen
Fliegerlagers konnten Georg Schulte und Heidi Schreckhase
mit 326 km zurückgelegter Strecke im doppelsitzigen Arcus T
des bayerischen Landesverbandes für sich verbuchen.
Das, Gott sei Dank nur selten